US-Solar-Industrie mit Beschäftigungs-Boom

Jeder 50. neue Arbeitsplatz in den USA wurde in der PV-Industrie geschaffen

© The Solar Foundation

Die Zahl der PV-Arbeitsplätze stieg in 44 von 50 US-Bundesstaaten, also fast im ganzen Land. © The Solar Foundation

Die US-amerikanische Solar-Industrie verzeichnete 2016 ein nie dagewesenes Wachstum der Beschäftigungszahlen: Jeder 50. neue Arbeitsplatz in den USA wurde in der Photovoltaik-Industrie geschaffen. Das geht aus dem neuen „National Solar Jobs Census 2016“ von The Solar Foundation hervor.

Demnach wuchs die Beschäftigung im Solar-Sektor 17 mal schneller als in der gesamten US-Wirtschaft: Es kamen 51.000 neue Stellen hinzu, inzwischen arbeiten 260.077 Menschen in der US-Solarindustrie.

Das entspricht einem Wachstum von 25 % gegenüber 2015. Die Zahl der PV-Arbeitsplätze stieg in 44 von 50 US-Bundesstaaten, also fast im ganzen Land. In Kalifornien gab es 2016 die meisten Arbeitsplätze in der Solarbranche, gefolgt von Massachusetts, Texas, Nevada und Florida.

„Die Solar-Jobs haben sich seit 2010 fast verdreifacht. Die Solarindustrie ist eine amerikanische Erfolgsgeschichte, die Hunderttausende gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen hat“, sagt die Direktorin der Solar Foundation, Andrea Luecke. Grund für das rasche Wachstum sei der enorme Preisverfall bei Photovoltaik-Modulen und die hohe Nachfrage bei den Endkunden.

Das Jobwachstum zieht sich durch alle Sektoren: Bei den Herstellern betrug es 26 % (jetzt 38.121 Stellen), bei den Installateuren 14 % (137.133 Jobs), in der Projektentwicklung sogar 53 % (34.400 Stellen), und im Vertrieb 32 % (32.147 Jobs).

Zum National Solar Jobs Census 2016: SolarJobsCensus.org

The Solar Foundation