Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

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Hallenplan

Energy Storage Europe 2018 Hallenplan (Halle 8b): Stand B39

Geländeplan

Energy Storage Europe 2018 Geländeplan: Halle 8b

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 11  Forschung und Lehre, Fachverlage, Verbände/Organisationen
  • 11.01  Forschungsinstitute und Projekte

Unsere Produkte

Produktkategorie: Forschungsinstitute und Projekte

Katalysator- und Prozessentwicklung, CO2- und Energieumwandlung

Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energien ist natürlichen Schwankungen unterworfen. Diese Schwankungen werden meistens mit dem An- und Abfahren von konventionellen Kraftwerken ausgeglichen. Im Gegensatz dazu bietet der Betrieb von chemischen Energiekonversionsverfahren mit regenerativer Elektrizität einen Weg zur CO2-neutralen Energiespeicherung.
Der Straubinger Institutsteil »Bio-, Elektro- und Chemokatalyse BioCat« des Fraunhofer IGB entwickelt Katalysatoren und katalytische Verfahren zur Umwandlung von elektrischer Energie und CO2 in flüssige Energieträger. Dabei nutzt und kombiniert BioCat das ganze Spektrum der Katalyse – heterogene-, homogene-, Bio- und Elektrokatalyse. Die wichtigsten Kriterien für die Entwicklungsarbeiten sind dabei: hohe Energieeffizienz, Skalierbarkeit, Möglichkeit zum dezentralen Betrieb und Flexibilität für den intermittierenden Betrieb. Ein Beispiel ist die Kombination von CO2-basierter Methanolsynthese mit anschließender Methanolfermentation zu längerkettigen Kohlenwasserstoffe (DE102016203889). Im Rahmen des EU Projektes CELBICON erarbeitet BioCat ein Verfahren zur elektrochemischen Erzeugung von flüssigen C1-Intermediaten mit anschließenden C1-Fermentation zu Terpenen. Im Rahmen eines BMBF-Projektes (eleMeMe) wird die Entkopplung von Energieerzeugung und -verbrauch über das System Methanol/CO2 gezeigt. Weiterhin ist BioCat auch an der Verfahrensentwicklung zur Erzeugung von CO2-basierten Chemikalien (Ethylen, Ethylenoxid) beteiligt.

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Produktkategorie: Forschungsinstitute und Projekte

Sorptive Wärmespeichersysteme

Rund 50 Prozent des Primärenergieverbrauchs in Europa wird in Form von Wärme geliefert. Bei der Stromerzeugung in Großkraftwerken und bei vielen Industrieprozessen fallen große Mengen Abwärme an – die Nutzung dieser Abwärme bietet ein großes Einsparpotenzial. Dazu sind aufgrund geänderter Anforderungen an Speicherkapazitäten, Effizienz und Flexibilität neue Systemansätze gefordert. Einen neuen Systemansatz, um Abwärme zur Heizung und Klimatisierung nutzbar zu machen, verfolgt das Fraunhofer IGB mit der Entwicklung von kompakten, sorptiven Wärmespeichersystemen. Hierbei wird die gespeicherte Energie durch eine physisorptive Bindung, an beispielsweise Zeolithe, mit möglichst hohem Energieumsatz genutzt und so bei Bedarf wieder als Wärme freigesetzt.

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Über uns

Firmenporträt

Das Fraunhofer IGB entwickelt und optimiert Verfahren und Produkte für die Geschäftsfelder Gesundheit, Chemie und Prozessindustrie sowie Umwelt und Energie. Wir verbinden höchste wissenschaftliche Qualität mit professionellem Know-how in unseren Kompetenzfeldern – stets mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Komplettlösungen vom Labor- bis zum Pilotmaßstab gehören dabei zu den Stärken des Instituts. Kunden profitieren auch vom interdisziplinären Austausch zwischen den fünf FuE-Abteilungen in Stuttgart und den Institutsteilen an den Standorten Leuna und Straubing. Das konstruktive Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen am Fraunhofer IGB eröffnet neue Ansätze in Bereichen wie Medizintechnik, Nanotechnologie, industrieller Biotechnologie oder Umwelttechnologie. 

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